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Herbert Kley
Cover Kley _web_Rd. schwarz 081122

Herbert Kley war eine Ausnahmeerscheinung in der Bad Liebensteiner Kulturgeschichte. Fünf Jahrzehnte lang begeisterte er als Stehgeiger, Oboist, Saxophonist, vor allem als Leiter des Kurorchesters ein großes, breites Publikum und hat damit ein wesentliches Stück Kulturgeschichte seiner Heimatstadt mitgeschrieben.

Entsprechend schwer fiel es ihm im Jahre 1993, den Taktstock an seinen Nachfolger weiterzugeben und seiner geliebten Bühne „Lebewohl“ zu sagen. Seit diesem Zeitpunkt hatte der zudem mit dem Titel eines „Ehrenchorleiters“ gewürdigte Künstler dann auch viel Zeit, sich an seine frühere Tätigkeit zurückzuerinnern, an damals, als er die Bad Liebensteiner Wandelhalle, das Theater sowie den Kurpark zum Bersten füllte. Während seiner gesamten musikalischen Tätigkeit gönnte er sich weder Ruhe noch Freizeit. Der Beruf war immer auch sein Hobby.

In den 1970er Jahren gab er täglich mit seinem Orchester drei Konzerte und brachte es damit innerhalb eines Jahres auf die stattliche Anzahl von 70.000 Zuhörern. Ob klassische oder Big-Band-Musik, ob Oper, Operette oder Musical, die Zusammensetzung seines Klangkörpers war optimal für ein derart breites Repertoire.

„Eine Kur ganz ohne Musik, und damit ohne Kultur, das wird nicht funkionieren. Musik ist nachweislich die beste Therapie...“, so seine Berufs- und Lebensphilosophie. Herbert Kley leitete nicht nur die Kurkapelle. Von 1973 bis 2006 stand er zudem dem Bad Liebensteiner Männergesangverein „Sängerkranz 1857“ als musikalischer Leiter vor und führte auch diesen Klangkörper mit dem ihm innewohnenden Enthusiasmus.

Wer war dieser Mann, der die Bad Liebensteiner Kulturgeschichte über Jahrzehnte so maßgeblich mitgeprägt hatte?

ISBN 978-3-943494-40-2

Begeben Sie sich mit dem vorliegenden Buch auf eine interessante Zeitreise und tauchen Sie ein in die Geschichte des Bad Liebensteiner Kurorchesters, des Männerchores sowie in die einer Thüringer Musikerlegende.

Erleben Sie die Entwicklung eines einfachen Jungen aus dem Dorf Schweina, der als Kind sein Herz an eine Geige verlor, und der später über Jahrzehnte in der Kurstadt Bad Liebenstein bravourös ein ganzes Orchester leitete...

Kley 2 (6)

Geburtshaus in Schweina

Kley (17)

Lausbub, 1932

Kley 2 (4)

Schüler, 1937

Kley (8) Kley (1)

Herbert Kley, 1944

Heeresmusikschule Bückeburg / Streichorchester

Kley (5) Kley (10)

Stehgeiger

Kley (9)

Konzert in Melsungen

Kurorchester Bad Liebenstein, 1960er Jahre

Kley 2 (2)

Ständchen für Adele Schiffmann

Kley Fanfarenzug

Herbert als Fanfarenführer

Kley (13)

Heeresmusikschule Bückeburg / Blasorchester

Kley (11)

Konzert Kurorchester und Männerchor, 1980er Jahre

Kley (3)

Konzert im Kurpark Bad Liebenstein

Kley (6) Kley 2 (7)
Kley 2 (3)

Dank für 30-jährige Chorleitertätigkeit

Stimmungsmacher Herbert

Ruhepause auf dem heimischen Sofa

Kley 2 (5) Kley 2 (1)

Herbert-Kley-Ehrenbuche im Kurpark, 2009

Gedenktafel

Es ist unstrittig, dass Herbert Kley mit seiner „Kurmusik“ über Jahrzehnte den Wohlfühlcharakter in unserer Kurstadt ganz entscheidend mitgeprägt hatte. Er verfügte über die fachliche Eignung und die musikalischen Fähigkeiten, um die Kurpatienten auf einem hohen Niveau zu unterhalten. Auch standen ihm seinerzeit drei optimale Spielstätten zur Verfügung, an denen er seine Musik präsentieren konnte. 

Ich habe Herbert Kley im August 1973 das erste Mal persönlich kennengelernt. Wir sind beide zur gleichen Zeit dem Männerchor beigetreten, der seinerzeit von August Schneider musikalisch geleitet wurde und der damals seinen Proberaum im Kurhaus „Kampf“ hatte. Und aus diesem Kennenlernen ist im Laufe der Jahre zunächst eine feste Kameradschaft und hiernach eine Freundschaft geworden. Vor diesem Hintergrund hatte ich im Jahr 2009 beschlossen, über Herbert Kley eine Video-Dokumentation zu erstellen. Entstanden ist ein 45-minütiger Film über das Leben und Wirken des Musikers in meiner Heimatstadt. Das vorliegende Buch basiert in weiten Teilen auf den Recherchen zu diesem Film.

Bedenken überkamen mich beim Schreiben, als ich das Kapitel über Herberts Zugehörigkeit zum „Deutschen Jungvolk” verfasste. Ebenso stellte ich mir die Frage, ob ich Herbert Kleys Ausbildungszeit an der Heeresmusikschule in Bückeburg einen solch breiten Raum widmen sollte Nach reiflichen Überlegungen bin ich dann aber zu dem Schluss gekommen, dass ich auch die Zeitspanne des Nationalsozialismus beleuchten sollte, da insbesondere diese Jahre einen wichtigen Abschnitt in Herbert Kleys Leben darstellten. Eine Biografie zu schreiben, in der man bestimmte Lebensabschnitte einer Person von vornherein ausblendet, weil diese eventuell missverstanden werden könnten, birgt aus meiner Sicht die Gefahr, dass das zu schaffende Porträt an Authentizität und damit leider auch an Glaubwürdigkeit verliert. Ich versichere, dass die im Buch gezeigten zeitgeschichtlichen und militärhistorischen Abbildungen aus der Zeit von 1933 bis 1945 nur zu Zwecken der Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens verwendet wurden (§ 86a StGB). Soweit bestimmte Fotos oder Dokumente Embleme des Dritten Reiches zeigen, erfolgten deren Abbildungen einzig und allein aus dem vorab genannten Grund und keinesfalls zu propagandistischen Zwecken.

Mein besonderer Dank gilt Beate Ziegner, geb. Kley, der Tochter des Musikers, und ihrer Familie, die mich bei der Arbeit an diesem Buch mit wertvollen Informationen, Bildmaterial und Dokumenten bereitwillig unterstützt haben.

So hoffe ich, dass es mir gelungen ist, mit dem vorliegenden Buch die Erinnerung an einen bedeutenden Bürger unserer Stadt noch über viele Jahre wachzuhalten...  

                                                                                                        Volker Henning